Springlehrgang bei Renè Berger 10.+11. November 2018

Die Hallensaison steht vor der Tür. Als Vorbereitung hierfür möchten wir gerne einen Springlehrgang anbieten.
Der Spring-unterricht findet in Gruppen von max. 3 Personen statt.
Eine Trainingseinheit besteht aus ca. 45 Minuten Springtraining und ca. 15 Minuten Vor- und Nachbesprechung.
 
Kosten:
pro Teilnehmer / pro Pferd: 100 Euro
(für Einstaller des RFZ Bochum Nord: 80 Euro)
 
Anmeldung:
Bei Interesse meldet Euch bitte unter Angabe von Vor- und Nachname, Telefonnummer, sowie Eures Leistungsstandes bis zum 31.10.2018 an
E-Mail: rene.berger.5@t-online.de
 
Die Lehrgangs-plätze werden gemäß zeitlichem Eintreffen der Anmeldung/Bezahlung vergeben!
 
Der Lehrgangsbeitrag ist unter Angabe des Verwendungszwecks: „Springlehrgang – Name Teilnehmer“ auf folgendes Konto zu überweisen:
Renè Berger
IBAN: DE94 4305 0001 0032 4088 17
BIC: WELADED1BOC
 
Sollte nach Anmeldeschluss eine Teilnahme nicht möglich sein, ist die Hälfte der Lehrgangsgebühr zu zahlen oder für Ersatz zu sorgen!
 
Wir freuen uns auf Euch und einen erfolgreichen Lehrgang!

Hallen Late Entry Dressur 16.12.2018

Wir laden recht herzlich zum Ende der Saison zu unserem Hallen Late Entry Dressur,
der Kl. L bis S*, ein.
Hier geht es zu der Ausschreibung:
http://www.turnierservice-hollmann.de/filemanager/files/Bochum_NordLE/auss2018LEBoNoDezDrs.pdf
Ausschreibung

Hallen Late Entry Springen 15.12.2018

Wir laden recht herzlich zum Ende der Saison zu unserem Hallen Late Entry Springen,
der Kl. A* bis M*, ein.
Hier geht es zu der Ausschreibung:
http://www.turnierservice-hollmann.de/filemanager/files/Bochum_NordLE/auss2018LEBoNoDezSpr.pdf
Ausschreibung

Hallen Late Entry Dressur 21.10.2018

Dressurprüfungen der Kl. L bis S*

Hier geht es zur Ausschreibung:
http://www.turnierservice-hollmann.de/filemanager/files/Bochum_NordLE/auss2018LEBoNoOktDrs.pdf

Hallen Late Entry Springen 20.10.2018

Springprüfungen der Kl. A* bis M*

Hier geht es zu der Ausschreibung:
http://www.turnierservice-hollmann.de/filemanager/files/Bochum_NordLE/auss2018LEBoNoOktSpri.pdf

Bodenarbeit für Turnierpferde mit Nina Gockeln am 02.11.2018

Vortragsabend beim RFZ Bochum Nord, am Freitag, den 02.11.2018 von 18.30 bis ca. 21 Uhr.

Die Themen des Abends werden sein:

– Bodenarbeit ist doch für jedes Pferd – oder etwa nicht?

– Bodenarbeit zur Grunderziehung, Festigung des Vertrauensverhältnis, Aufbau von Muskulatur und zur Unterstützung des Ausbildungsweges

– Equipment & Methodiken in der Praxis

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 25 Euro.

Anmeldungen nimmt Sabrina Zielinski entgegen,  per Mail: zille280881@aol.com , per WA oder telefonisch: 0178 8393597
Für das leibliche Wohl ist gesorgt :-) Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Vielseitigkeitslehrgang mit Michael Gola am 27.+28.10.2018

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Herzlich Willkommen zu unserem diesjährigen Vielseitigkeitslehrgang 

 Übersicht beim Anreiten von Geländehindernissen “ 

mit Michael Gola am 27. – 28.10.2018

 Anmeldeformular: Lehrgang-Herbst–Einladung-Vielseitigkeit10-2018

Bitte  senden Sie die Anmeldung  für den Lehrgang „Gola 27.-28.10.18“ bis zum 05.10.2018

per Mail an VielseitigkeitslehrgangBO-Nord@t-online.de zurück

                  und überweisen zeitgleich die Teilnahmegebühr von

40,- €  pro Tag

auf folgendes Konto: Anna Arendt ING DiBa IBAN: DE04 5001 0517 5535 1179 13

Sie erhalten jeweils 1 Woche vor Termin eine Bestätigung und eine genaue Zeiteinteilung

Beginn erste Gruppe jeweils 9.00 Uhr, es wird  über feste Hindernisse gesprungen,

vier Reiter pro Einheit – à 60 Minuten, Schritt abgeritten. Teilnehmer handeln auf eigene Gefahr.

Wir wünschen allen Teilnehmern ganz viel Spaß!!!

Jahreshauptversammlung 2018

Unsere diesjährige JHV findet am 07. Oktober um 11 Uhr im Casino statt.

Langzügeltrainig bei Stephanie Heine

Lehrgang „Handarbeit – Bodenarbeit – Langzügelarbeit“ mit
Stephanie Heine
www.stephanie-heine.de
am 09. bis 10. Juni 2018
im RFZ Bochum-Nord 1975 e. V.
Frau Heine unterrichtet seit 1989 klassische Dressur und Arbeit an der Hand.
Zu ihren Ausbildern zählen Claus Penquitt, Eddy Willems, Irmgard Wieczorek.
Die Arbeit an der Hand dient der gewichtslosen Gymnastizierung von Pferden.
Gelehrt werden Zügelführung, das Annehmen des Trensengebisses, Anlehnung & Beizäumung, Seitengänge, erstes touchieren mit der Gerte, Aktivierung der Hinterhand, Führung durch die zügelführende Person auf unterschiedlichen Linien.

Kosten:
pro Einheit (30 min.) 30,00 € (für Vereinsmitglieder)
pro Einheit (30 min.) 40,00 € (für Nicht-Vereinsmitglieder)
Verbindliche Anmeldungen unter Angabe des vollständigen Namens,
Adresse und Telefonnummer bis 15. Mai 2018 bitte an:
Sabrina Zielinski mailto: Zille280881@aol.com
Die Lehrgangsplätze werden gemäß zeitlichem Eintreffen der Anmeldungen vergeben.
Vereinsmitglieder haben bei der Anmeldung Vorrang!

Der Lehrgangsbetrag ist umgehend nach der Anmeldung unter Angabe
des Lehrgangs – Betreff: „LZ Stephanie Heine“ auf folgendes Konto zu überweisen:
Volksbank Bochum Witten eG
BIC: GENODEM1BOC IBAN: DE43 4306 0129 0321 3570 01
Kontoinhaber: Michael Breiter
Sollte nach Anmeldeschluss eine Teilnahme nicht möglich sein,
ist die Hälfte der Lehrgangsgebühr zu zahlen oder für Ersatz zu sorgen!
Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Lehrgang und wünschen Euch viel Spaß!

Erinnerungen an die „Jagd mit Suleika“

-40 Jahre traditionelles Pfingstturnier beim RFZ-Bochum-Nord-

Als im Februar 1975 in den Katakomben des Hofes Gerd Becker, Bergenerstr, aus einem Kreis von Pferdeliebhabern ein Reitverein gegründet wurde ahnte wohl noch niemand der Beteiligten, welchen Wachstum der RFZ Bochum-Nord erleben würde und wie regional bekannt das Pfingstturnier bald sein wird.

Da nach Vereinsgründung zunächst eine Wartezeit eingehalten werden muss nannte sich die „Interessengemeinschaft Hof Gorka“ erst Reitverein Hiltrop-Bergen. Standort war zu Beginn der jetzige Schultenhof in Bergen, damals Hof Gorka.

Als Werbezug für den Reitsport zog man am kommenden Rosenmontag durch die Straßen von Hiltrop-Bergen. Es war also demnach der erste Rosenmontagsumzug in der Umgebung, gegründet vom Reitverein. „Die Fussballer von damals behaupten heute noch das sie den Umzug gegründet haben“ lacht Fritz Krollpfeifer. „Wir mussten für den Karnevalsumzug erst mal trainieren, am Anfang wurden alle Pferde geführt damit sie später gut mit reiten konnten“ erinnert sich Hanke Becker. Ilse Matschinksy weiß noch genau wie sich bei dem Umzug alle die Seele aus dem Leib geschrien haben, und das sie zu diesem Anlass einen tollen roten Mantel getragen hatte. Die Augen von Dunja Todorski leuchten als sie sich an ihr Pipi Langstrumpf Kostüm erinnert.

1978 erfolgte dann die Umbenennung in den Reit- Fahr- und Zuchtverein Bochum-Nord mit seinem jetzigen Standort an der Zillertalstr.89 in Bochum.

Zum 40jährigem Jubiläum haben wir Gründungsmitglieder, den allerersten Vorstand sowie den aktuellen eingeladen um in unserem Reiterstübchen gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und von „damals“ zu erzählen, dies war ein wahrhaft gelungener Vormittag mit vielen tollen Geschichten über den RFZ.

Anton, Lester, Abt, Peru, Pamir und Flicka sind Namen der ehemaligen Pferde mit denen viel erlebt wurde. „Früher hießen fast alle Pferde Flicka“ erzählt Hanke Becker. „Die waren auch nicht so empfindlich wie heutzutage“ erinnert sich Fritz Krollpfeifer, „Mit Blauspray konnte jede Wunde behandelt werden, gescheite Tierärzte gab es damals noch nicht so. Da steckte die Spritze eher im Schuh als im Pferd.“ Dunja Todorski erinnert sich noch das sie ihre Diane nur mit einer Klobürste putzen konnte weil sie so garstig war. „Aber das war egal, damals wurden alle Pferde geritten.“ Als Reithalle diente zu Beginn eine Traglufthalle, welche mit einem Gebläse oben gehalten wurde. „Durch die Schleuse würde heute vermutlich kein Pferd mehr gehen“ lacht Ilse Matschinsky.

Zu den Reitstunden hat man sich damals bei Hof Gorka getroffen und ist zusammen zum Verein geritten. „Mit Lämpchen am Stiefel und dann durch den Wald“. Hermann Erver denkt mit einem Lachen an seinen Peru zurück, „Der kannte den Weg schon ganz genau und ist nicht nur einmal alleine hier angekommen nachdem er mich runter gebuckelt hatte.“

Im Jahr 1976 wurde das erste Pfingstturnier auf der heutigen Anlage des RFZ veranstaltet, damals waren 130 Pferde am Start. Mittlerweile wurde das Turnier auf 4 Veranstaltungstage ausgedehnt und konnte im letzten Jahr knapp 3000 Starts verbuchen.

Christa Krollpfeifer weiß noch genau das es damals ja noch keine Zeitmessanlage gab „Da habe ich mit Fahnen im Parcours gestanden und wenn der Reiter durchs Ziel kam musste ich winken damit die Richter auf die Stoppuhr drücken konnten.“ Ein Zeitungsartikel nach dem Turnier berichtete davon das bei dem ertsen Turnier über Nacht die ganzen Landes- und Stadtflaggen geklaut wurden. „Die mussten wir dann der Stadt bezahlen.“ „Ich kannte die Vorlieben meiner Reporter, da sind wir dann vorher mit einem kleinen Leckerchen zur Presse gegangen“ lacht die ehemalige Pressewartin.

Vor dem Turnier hat man sich eine Woche Urlaub genommen damit alles gestemmt werden konnte. „Bei Gorka in der Küche haben wir gesessen und Kartoffeln für unsere Erbsensuppe geschält.“ Ilse Matschinsky weiß noch wie sie mit Wäschekörben bepackt die Töpfe und Pfannen von zu Hause mitgebracht hat. „Im Zelt ist bei schlechtem Wetter nur Matsche gewesen und die Schichten gingen von morgens 5Uhr bis Nachmittags 18Uhr, aber gejammert hat keiner. Das gehörte dazu“. Es haben alle mit angepackt, viele Eltern auch für ihre Kinder. Damals musste der Sand noch mit Schubkarren verteilt werden, Bagger gab es ja nicht so.

Die Stallgemeinschaft war früher anders, da sind sich alle einig. Und es wurde sehr viel gefeiert, eine Planung war eigentlich gar nicht nötig. Zap-Zap und schon gab es den nächsten Anlass für ein Fest mit Gitarre und Tanz. Hanke Becker erzählt von einem Reitertag bei welchem es die Jux-Veranstaltung „Jagd mit Suleika“ gab, auch der Reiterball im Kuhstall ist allen gut in Erinnerung geblieben und war wohl die größte Herausforderung nach dem Pfingstturnier. „Unser Winterball im langen Kleid war immer sehr beliebt“ erinnert sich Dunja Todorski. „Olaf Henning war damals Gast und ja noch recht unbekannt, da musste Hermann mal nach Aufforderung mit nach vorne kommen und mitmachen“, alle lachen.

Zu den Turnieren früher sind alle gemeinschaftlich hin geritten. „Und wenn es etwas weiter weg war wurde der einzige Anhänger des Vereins an einen Trecker gehangen, aber es sind alle nacheinander gut angekommen.“ „Bochum-Nord wurde damals am lauten Anfeuern erkannt“ erinnern sich Christa und Fritz Krollpfeifer. „Alle sind zum gucken gekommen und haben zusammengehalten. Ein lautes Hopp an jedem Sprung, heute darfst du ja nichts mehr sagen“.

Reitabzeichen gab es 1976 noch nicht, die Prüfungsordnung kannte niemand“ erzählt Hanke Becker. „Die haben früher schon ständig die Dressuraufgaben geändert, die wurden immer schlimmer“. Wie sich die Reitausbildung im ganzen Entwickelt hat? Da sind sich Hanke Becker als früherer und Hermann Erver als aktueller Reitlehrer einig.

Früher stand der Reitlehrer in der Bahnmitte, heute sitzt er irgendwo im Gartenstuhl oder auf der Bande. Obwohl die Trainerausbildung die Zirkelmitte als Standpunkt vorgibt.“ Die ganze Umgehens Weise der Reiter untereinander und ihren Trainern gegenüber hat sich geändert. „Früher durfte man die Leute ´an der Nase ziehen´ und auch mal raus schicken. Der Reitlehrer wurde nicht in Frage gestellt, heute darfst du nichts mehr sagen.“ Die Reiter heutzutage möchten am liebsten innerhalb eines halben Jahres auf L-Niveau kommen. Sie sind nicht mehr Selbstkritisch genug und suchen die Schuld bei den Pferden, dem Equipment oder eben den Trainern. „Die Leute heute möchten individueller behandelt werden, Gruppenstunden sind eher unerwünscht. Früher wollten von zehn Reitern acht wirklich was lernen und waren stets bemüht, heute sind es teilweise von zehn nur noch zwei.“

In der Zwischenzeit sind noch alte Freunde, Vereinsmitglieder und Reitschüler wie Sonja Zielinski, Ingrid Messner und Bärbel Spiekermann zu unseren Gesprächen dazu gekommen. Nebenan wurde noch von dem gewonnenen Fussball-Jugend Turnier in Castrop erzählt, „die kleinen Weiber haben gekratzt und gebissen“. Auch der Parcourschef aus Wickede-Asseln-Sölde mit seinem Frack und Zylinder kommt in Erinnerung, genauso wie die S-Springen Anfang der 80er Jahre bei der Bochumer-Reiterschaft.

Die Geschichten und Erinnerungen sind unendlich und Christa Krollpfeifer versichert das man sich in Zukunft wieder öfter sehen möchte. „Es war ein toller Morgen und wir „alten“ haben uns alle sehr gefreut uns wiederzusehen. Wir hatten reges Interesse und konnten lange in Erinnerungen schwelgen.“

-Sabrina Stein-

Termine

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